- Maritreyo
- 31. Jan.
- 7 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Feb.

Es begann wie so häufig mit einem Traum, der im Zusammenspiel mit der Synchronizität zu einer äußerst abenteuerlichen Reise wurde. Es ist der 02. Oktober 2017 und ich erinnere mich an einen intensiven Nachttraum von Pyramiden, die komplett von Spiegelflächen überzogen sind und in denen sich die Sonne spiegelt. Der Traum macht mir deutlich, dass es in den Pyramiden etwas zu erfahren gibt, bleibt dabei aber von außen undurchsichtig, vage und mysteriös. Das Symbol der Pyramide taucht hier und da in den folgenden zwei Wochen als Synchronizität (Sync) wie eine Erinnerung immer wieder auf, und so beschließe ich, eine der Pyramiden aus dem Traum nachzubauen. Eine weitere Woche später am 18. Oktober steht die selbst gebaute Spiegelpyramide vor mir und hat somit den Sprung aus der nächtlichen Traumwelt in meine Alltagswelt geschafft:

Mit dieser Umsetzung als starkes Antwortsignal an mein Unterbewusstsein folgt daraus während ich mich frage, was das Mysterium im inneren der Pyramide sein könnte noch am gleichen Tag der nächste Impuls: mir fällt ein, dass ja in unmittelbarer Nähe meines damaligen Wohnorts in Baden-Baden kurioser Weise eine Pyramide steht, die auch öffentlich zugänglich ist: die Autobahnkirche St. Christophorus. Also nichts wie hin!

Als ich die Pyramide betrete und mich in der Krypta im Inneren hinsetze, finde ich etwas unbegreifliches, was mir bei früheren Besuchen Jahre zuvor entgangen war: die Stille. In der Stille kommt dann ein weiterer Impuls aus dem Unterbewusstsein - wie ein Gedankenblitz: die physikalische Reflexion der Spiegelpyramide nach außen findet in der philosophischen Reflexion, also der nach innen gerichteten Beobachtung eine gespiegelte Entsprechung! Was im Traum noch vage und mysteriös war, bekommt jetzt in der Krypta im Inneren der Pyramide einen Sinn, wenn auch nicht unmittelbar greifbar - es ist eine Spur, der ich bereit bin, weiter zu folgen. Im Nachgang recherchiere ich online und stoße auf ein christliches Kontemplationsangebot kombiniert mit Zen-Meditation zur Innenschau, jeden Dienstagabend in der Kryta der Pyramide. Ich melde mich für den 07. November an und bin gespannt, wie es weitergeht. Ein weiteres Antwortsignal an mein Unterbewusstsein ist damit gemacht.
Mit Markus, einem Freund aus Bayern mit jahrelanger gemeinsamer Erfahrung im Bereich der Synchronizität tausche ich mich gerne gelegentlich aus und erfahre von ihm drei Tage später, dass er bei einem Ausflug eine Reihe von Spiegelpyramiden entdeckt hat - der Sync ist somit auf der transpersonalen Metaebene angekommen. Wir beschließen in der folgenden Diskussion, uns bald zu treffen. Eine Reise zum Thema Pyramiden liegt jetzt bereits in der Luft.
Während ich mich in den folgenden Tagen weiter und intensiver mit Pyramiden beschäftige, erhält das Reisen zu den Pyramiden am 24. Oktober eine weitreichende Synchronizität: in einer Online-Gruppe bekomme ich eine Einladung für ein Angebot nach Kairo zu den Pyramiden von Gizeh, inklusive nächtlicher Meditation in der Königskammer der großen Pyramide - und das schon im Dezember. Mein Verstand wehrt sich aufgrund einiger zunächst bestehenden Unsicherheiten heftig, doch das Bauchgefühl passt und das Vertrauen auf Synchronizität ist durch Vorerfahrung sehr hoch - und so lässt sich der Verstand auch darauf ein: ich nehme die Einladung an und buche den Flug nach Kairo.
Am 30. Oktober geht's aber erstmal los zu einem Treffen mit Markus und den Spiegelpyramiden. Auf dem Weg dorthin ein Sync zur Begleitung:

Und schließlich angekommen bei den Spiegelpyramiden in Frauenau. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn sich verschiede Bewusstseinsebenen über Synchronizität verbinden. Die stille Frage im Hintergrund: Ist das ein Traum?

Markus und ich tauschen uns eingehend zu den Spiegelpyramiden aus und erhalten noch am gleichen Tag als Weiterentwicklung des Themas Einblick ins Innere einer Pyramide ganz in der Nähe in Zwiesel.

Es ist die höchste Kristallglaspyramide der Welt innerhalb einer gläsernen Pyramide, die den Blick ins Innere erlaubt. Die leeren Kristallgläser erinnern mich an die unbegreifliche Qualität der Stille, die ich als Inhalt in der Krypta der Pyramide in Baden-Baden gefunden hatte: formlose Leere, formlose Stille.

Genau da geht es nun nach der Rückreise weiter, es ist Dienstag, der 07.11.17 und ich sitze das erste Mal in einer Zen-Meditation in der Stille in einer kleinen, angenehm freundlichen Gruppe. Ich fühle mich direkt sehr wohl dabei. Nur die eingeschlafenen Beine machen mir beim Wechsel von Sitz- zu Gehmeditation anfangs etwas zu schaffen und ich fühle mich dabei so wie ich mir eine frisch geborene Babygiraffe vorstelle, die das erste Mal zu Laufen beginnt. Es sind noch 5 Wochen bis zur Meditation in der großen Pyramide von Gizeh und bin mir jeden folgenden Dienstag darüber bewusst - und auch mein Unterbewusstsein wirkt entsprechend mit.
Mit jeder Meditation in der Kypta der Pyramide tauche ich tiefer in die formlose Stille ein und lasse mich ganz durch die Intuition führen: ich meditiere mit geöffneten Augen und fixiertem Blick nach außen zur Wand und erlebe dabei zunehmende Auflösungserscheinungen. Es sind wie grünliche Lichtfelder, die dabei vor meinen Augen auftauchen. Die Wand der Krypta ist schließlich direkt vor mir, aber ich kann sie mit offenen Augen nicht mehr sehen. Es sind nur noch langsam pulsierende grüne Lichtwolken vor meinen Augen und es entstehen komplexe, wunderschöne Muster daraus. Anfangs muss ich oft blinzeln und kann die Augen nicht lange fixiert halten, doch es gelingt mit jedem Mal leichter. Im Kern dieser Meditation kristallisiert sich etwas heraus, das sich nicht auflöst, unverändert und bewusst ist und sich am besten mit "Ich bin da" beschreiben lässt. Wobei das "Ich" nicht die persönliche Referenz meint, sondern ein formloses Dasein und "da" auch keinen Ort, sondern eine Selbstreferenz im Zentrum der Wahrnehmung (in der auch das persönliche "ich" auftaucht). Klingt abstrakt und kompliziert?
Um Dir eine Idee von der ersten Phase dieser Auflösungserscheinung zu geben, kannst Du in dem folgenden Bild den weißen Punk im Zentrum mit Deinem Blick fixieren und wirst feststellen, dass die Flecken in der Peripherie nach ein paar Sekunden zu verschwinden beginnen, bis sie schließlich ganz verschwunden sind (wenn Du tiefer eintauchen magst, findest Du eine ausführliche angeleitete Meditationen aus dieser Erfahrung als Video-Aufzeichnung ganz unten):

Hat's geklappt? Dann kannst Du vielleicht nachvollziehen, wie sich das für mich angefühlt hat - es ist durchaus verblüffend und wie ein kleines Wunder. Das Gefühl nach der Meditation lässt sich wohl am ehesten mit dem Gefühl beschreiben, das ich nach einem Tauchgang im Meer habe: eine tiefe Zufriedenheit und Gelassenheit.
In der letzten Meditation in der Pyramide in Baden-Baden am 12.12.17 vor der Reise nach Kairo war die Auflösungserscheinung dann anders: ich hatte den Eindruck, als wenn ich irgendwie auch schon in der großen Pyramide von Gizeh wäre, wie eine Bilokalisation (der Eindruck, an zwei Orten gleichzeitig zu sein).

Am 15.12.17 ist es dann soweit: mit der beginnenden Nacht betrete ich mit einer kleinen internationalen Gruppe das Innere der großen Pyramide von Gizeh und beginne die Meditation, die ich in der Pyramide in Baden-Baden gelernt habe in der Königinnenkammer. Die Auflösungserscheinungen treten wie gewohnt auf und ich sehe die grünen Lichtfelder mit geöffneten Augen. Währenddessen kommt es mir so vor, als würde ich mich auch in der Pyramide von Baden-Baden befinden - erneut wie eine Bilokalisation, nur dieses Mal auf der anderen Seite. Es wirkt auf mich wie eine Einstimmung auf das, was gleich folgt.
Wir gehen gemeinsam aus der Königinnen- in die Königskammer. Das Licht wird ausgeschaltet und die Lüftung ausgestellt. Plötzlich ist es vollkommen still, vollkommen leer - es fühlt sich inmitten des unvorstellbar schweren Gesteins der Pyramide paradoxer Weise an, wie unter freiem Sternenhimmel.
Wir beginnen ein meditatives Tönen (teilweise mit Obertönen) und einer nach dem anderen legt sich in den Rosengranitsarg der Königskammer. Ich kann noch immer die grünen Lichtwolken sehen, als ich an der Reihe bin. Als ich mich hineinlege, fühlt es sich an, wie in eine Badewanne zu steigen und ich erinnere mich spontan, wie sich beim Bad in der Badewanne spielerisch ein Resonanzton finden lässt, bei dem die ganze Badewanne den Ton übernimmt und verstärkt. So beginne ich zu summen und versuche, den Resonanzton zu finden. Es gelingt! Es ist kaum zu beschreiben, wie sich sich das angefühlt hat, als dann nicht nur der Rosengranitsarg, sondern sogar die ganze Königskammer vibriert hat. Höre selbst: in der Audio-Aufnahme ist das von 12Min:14Sek bis 13Min:55Sek, besonders bei ca. 13Min:30Sek gut zu hören:
Für mich bedeutet dieser Moment einen transformativem Durchbruch, eine Initiation, die mit Synchronizität als Wegweiser ermöglicht wurde. In der grünen Wolke vor meinen Augen taucht ein Tiger- oder Löwenauge auf. Seither nehme ich die Welt anders, mit mehr Friedenspotenzial wahr. Ich erlebe in den darauffolgenden Tagen einige sehr starke Mandela-Effekte (Abweichungen zwischen geschichtlichen Ereignissen in meiner Erinnerung und der tatsächlichen Geschichte). Der Ägyptische Reiseführer, der seit Jahrzehnten auf dem Giza-Plateau arbeitet, berichtet nach dieser Nacht in der Königskammer von einem eindrücklichen Mandela-Effekt, mit dem dieser Beitrag schließt. Ein sogenannter Peace-Pole mit einer Friedensbotschaft ist für ihn plötzlich vollkommen neu an sehr prominenter Stelle aufgetaucht, obwohl dieser aufgrund der Verwitterung schon lange dort stehen muss. Ich mache ein Foto davon, bevor ich das Gizeh-Plateau verlasse.

Was mir die Synchronizitätsreise vom Traum bis ins Innere der Großen Pyramide von Gizeh gespiegelt hat, ist die Erkenntnis und Erfahrung: Frieden in mir, Frieden in meiner Welt.
Alles Liebe,
Mario Borsdorf aka Maritreyo®
Praxislehrer für Meditation & Synchronizität, Medionaut®

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Als langjähriger praktizierender Experte für Synchronizität helfe ich Dir, den Sinn der "Zufälle" zu verstehen und zu nutzen und begleite Dich auf einer gemeinsamen Reise durch den abenteuerlichen Sinnerfahrungsprozess.
Maritreyo hat seit dem Jahr 2009 tiefe und dauerhafte Erfahrung mit Synchronizität (Kurzbegriff: Sync)
...ist Mitautor eines Synchronizität-Praxisbuches, das aus einer internationalen Community entstanden ist (als Nexus of Sync in "The Sync Book 2: Outer + Inner Space, Shadow + Light: 26 Essays on Synchronicity")
...wurde durch Sync zu spektakulären transformativen Erfahrungen geführt, z.B. einem höhenangstlösenden Ziplining vom Eifelturm in Paris; zum transformativem Durchbruch beim Tönen in die Königskammer der großen Pyramide von Gizeh; tiefreifenden indigenen Zeremonien in Winnipeg, Wien und auf dem Hoch-Ybrig; einem Vereinsprojekt, das in einer steinzeitlichen Höhle in einem 15 Millionen Jahre alten Meteoriten-Einschlagskrater im Nördinger Ries ihren Anfang fand; direkte Einheitserfahrungen im Satsang in der Aula Magna der Universität Lissabon, auf dem Mont Saint Michel und vielen mehr...
kennt die Risiken durch Mißinterpretationen und Missverständnisse, die durch die Erfahrung von Sync auftreten können und wie damit umgegangen werden kann
...hat durch Sync über die Jahre direkte Einheitserfahrungen gemacht und Metanoia erfahren (einen spirituellen Bewusstseinssprung mit vollständiger Neuausrichtung im Selbstverständnis durch Unterscheidung von formlosen Selbst-Bewusstsein und formgebundenen persönlichen ich)
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Hier findest Du eine ausführliche angeleitete Meditationen, die aus den Erfahrungen der durch Synchronizität ermöglichten Reise zu und in die Pyramiden entstanden ist. (Die Aufzeichnung aus einer Live-Meditationsreihe, die aktuell nicht mehr angeboten wird - schreibe mir gerne für Rückfragen und bei Interesse).





